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Bericht: Big Gong Konzert

07/04/2019

Big Gong Konzert mit Peter Heeren

7.4.2019 St.Nikolai Moorfleet

Impressionen

Fotos vom Aufbau und zwei Videos vom Soundcheck

Links

THE BIG GONG

Von Angelika Meyer aus Uns Kirch 44 


…..so wurde ein Gongkonzert in der letzten UNS KIRCH angekündigt; Foto und dazugehöriger Text sprachen mich an und ich hatte bereits den donnernden Schall eines großen Gongs im Kopf. Aber ein Konzert ? Melodien kann er ja wohl schlecht spielen, dachte ich mir, denn bei so vielen Gongs müsste er ja ständig hin und her laufen und käme bestimmt bald aus der Puste. Also hingehen und angucken bzw. anhören. 


Bereits der Anblick der Gongs beim Betreten unserer St. Nikolai Kirche war beeindruckend; nicht nur die Anzahl, sondern auch die unterschiedlichen Größen und Formen waren staunenswert und einer der Gongs stach mit seiner außergewöhnlichen Farbe hervor, nämlich einem strahlenden BLAU. 


Dieser Gong war aus Titan und wenn ich mich recht erinnere hat er einen Wert von immerhin € 6.000!


Peter Heeren, studierter Kirchenmusiker aus Marne, erzählte einiges über seine Gongs und zum Ablauf des nun beginnenden Konzertes. Ich hatte mich mit meiner Freundin vorsichtshalber im mittleren Bereich der Kirche platziert, weil ich eine ganz andere Lautstärke erwartet hatte, als nun folgte. Die Klänge, die Peter Heeren seinen Gongs entlockte bestanden aus leisen und faszinierenden Schwingungen; da war ein tönen, pulsieren, schallen und je nachdem welchen Schlägel oder Stick er benutzte und vor allem wie er diese einsetzte, erklangen Töne wie Donner, wie Walgesang. 


Nach einem kurzen Umbau seiner Gongs, spielte Peter Heeren ein eigenes Stück auf der Orgel, anschließend auf einem Xylophon aus Heizungsrohren, was auch viel schöner klang, als erdacht und ganz zum Schluss erklangen noch einmal die Gongs. Und wieder war da ein ganz besonderer dabei; „kein wertvoller“, wie Peter Heeren erklärte, „aber einer mit Seele“; denn der begleitete viele Jahre eine Schiffscrew und hatte wohl schon so einiges erlebt. 


Mit diesem Wissen ausgestattet sah ich natürlich sofort bei den letzten Klängen das Meer und tosende Wellen in denen ein Schiff zum Spielball der Natur wurde. 


Das war ein Konzert, auf das man sich einlassen musste, es war herausfordernd, sehr ungewöhnlich und schön; aber auch sehr gewöhnungsbedürftig, wie mir einige Besucher mitteilten. 


Ihre Angelika Meyer

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