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Bericht: Tag des offenen Denkmals 2017

10/09/2017

Das Triptychon

Dagmar Nettelmann-Schuldt

Herzlich willkommen zum Tag des offenen Denkmals 2017 - „Macht und Pracht“


„Triptychon“ von Dagmar Nettelmann Schuldt


Ein Denkmal, sei es ein Gebäude, ein Kunstwerk oder eine Installation im öffentlichen Raum, läßt immer etwas Vergangenes in der Gegenwart erkennbar werden. Will in Erinnerung halten.


Unsere Kirche ist ein lebendiges Zeugnis gelebter Vergangenheit. Und gleichzeitig ist sie ein gegenwärtiger Lebensraum. Stille, Besinnung, Liturgie, Musik, Gottesdienst und Gebet, Gemeinschaft, Freude, Trauer und Begeisterung sind hier Zuhause. 


Auch „Macht und Pracht“ lassen sich hier finden. Gedenken an Billwerder Land und Krieg…


Mir scheint es wichtig zu sein, dass ein Denkmal nicht bei der Erinnerungskultur stehen bleibt, sondern, dass es in Beziehung gesetzt wird: In Beziehung zum gemeinschaftlichen Leben im Gebäude aber auch in Beziehung zu den Menschen drum herum und ihren künstlerischen Ausdrucksformen. Ihren Erfahrungen, ihren Fragen, ihrem Glauben und ihrer Kunst.


Deshalb war es mir wichtig, eine Künstlerin, Dagmar Nettelmann Schuldt - vom Allermöher Deich - mit einem ihrer Werke in unsere Kirche, unser Denkmal, einzuladen.


Das Triptychon aus der Gezeiten-Serie ist spannend! Es wird herausfordern, in Beziehung setzen, Bögen schlagen und den Raum ganz anders - neu - erleben lassen. Darauf freue ich mich! Seien Sie gespannt!


Ihr Pastor Michael Ostendorf

Im September war die Dreieinigkeitskirche Allermöhe-Reitbrook am Wochenende vom 8.-10.9.2017 mit einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Macht und Pracht“ geöffnet. 


Kinder haben die Kirche erkundet. 


Hans-Jürgen Preuss hat uns den Maler und bekennen Christen Max Grunwald bekannt gemacht. 


Es gab tolle ganz unterschiedliche musikalische Abendandachten. Die Kantoreien aus Allermöhe-Reitbrook und Billwerder haben unter der Leitung von Volker Schübel einen Teil der Lutherischen Messe aufgeführt. 


Ein besonderer Höhepunkt war die Installation des „Triptychons“ der Künstlerin Dagmar Nettelmann-Schuldt. Moderne Kunst! Ein Dialog in Form und Inhalt. Eine lebendige Begegnung mit dem Werk und der Künstlerin. Ein veränderter Raum. Ein Spannungsbogen über das Kirchenschiff weg hin zum Baxmann-Altar. Einladung zu neuem Sehen, Wahrnehmen und Erleben. Macht und Pracht. Zerbrechlichkeit. Geschichte. Leben. Lebensgeschichte! 


Danke für diese Momente. 


Michael Ostendorf


Aus: Uns Kirch 38

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