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Fundstücke

 Kleine nicht ganz alltägliche Funde

Impressionen vom Wegesrand

Alle Fotos (C) Michael Ostendorf

„Adam plündert sein Paradies“

Hamburg, Klein Flottbek, 12.6.2026


Anläßlich eines Haus- (Heim-) Besuches habe ich mich auf den Weg mit der S-Bahn nach Klein Flottbek gemacht. Dort am Haupteingang zum Botanischen Garten bzw. Loki Schmidt Garten habe ich diese Skulptur von Waldemar Otto (1929-2020) entdeckt. Leider bei Regenwetter.


„Adam plündert sein Paradies“ von 1982.


Ein wohlbeleibter Mann beißt unter einem goldenen Baum herzhaft in einen Apfel. Die Hand der Eva ist zu noch zu sehen, wie sie die Frucht vom Baum der Erkenntnis greift.


„Dieser Adam ist kein Idealbild, denn er steht für die Menschheit, die im Begriff ist, das Gleichgewicht der Natur und sich selbst zu zerstören. Hier soll mahnend daran erinnert werden, daß ein Paradies zu verlieren ist.“


Weitere Werke sind von Waldemar Otto in Hamburg zu finden. So z.B. das Heinedenkmal auf dem Rathausmarkt. Oder das Matthias Claudius Denkmal an der Christuskirche Wandsbek.

„My parents“

David Hockney

Hamburg, 12.6.2026


Hier Impressionen aus dem Bucerius Kunst Forum vom 4.9.2020 einer Ausstellung von David Hockney. Seinerzeit hatte ich das Glück, dass diese Ausstellung verlängert worden war.


Sie zeigte Bilder aus der „Tate“. Und im gestalterischen Zentrum im Bucerius Kunst Forum war das Bild „My parents“.


Heute habe ich die Fotos von damals eingestellt, weil David Hockney am 11.6.2026 gestorben ist.


In Erinnerung an einen bunten, lebendigen Künstler, der mit seiner ART auch zur Pop-Art beigetragen hat.


Hier ein paar Eindrücke der Ausstellung.

„Landschaft mit Bauerngehöft“

Hamburg, Kunsthalle, 29.5.2026


Endlich mal wieder ein kurze Zeit in die Kunsthalle! Auszeit! Und immer wieder entdecke ich etwas überraschend neues. 


An den großen Landschaftsbildern gehe ich eigentlich gerne schnell vorbei. Diesmal reizte mich aber das Bild „Landschaft mit Bauerngehöft“ von Abraham Bloemaert von 1629. Warum weiß ich nicht. Aber ich schaute zuerst oberflächlich und dann intensiver. Verfall, ein Baumhaus?, lethargische Menschen. Selbst die Tiere schein bewegungslos. Drei Beobachter im Bild schauen aus sicherer Distanz. Eine Landstreicherin, bietet ihre Waren feil. Und dann ganz links unten ein Engel, der einen Mann begleitet. Scheinbar im Gespräch. Dazu ein springendes Schaf. Da ist die Bewegung im Bild. Da berühren sich irgendwie Himmel und Erde, Gott und Mensch…Da ist das Licht! Schaut selbst!


„Arcangelo II“ und “Zonder Titel“

Hamburg, Kunsthalle, 29.5.2026


„Arcangelo II“ und „Zonder Titel“ - „Erzengel II“ und „Ohne Titel“ -  zwei Installationen von Berlinde de Bruyckere von 2020 und 2026 bilden einen Spannungsbogen in der Kunsthalle Hamburg. 


Arcangelo II steht im „alten“ Gebäude bei den Alten Meistern. Er stellt auch mit seiner räumlichen Nähe unbedingt einen Zusammenhang mit der „Landschaft mit Bauerngehöft“ her. Engel in ganz unterschiedlicher Erscheinung, die verschiedene Deutungsmöglichkeiten eröffnen.


Das Werk „Ohne Titel“ steht im „neuen“ Gebäude. Dort im Lichthof der Galerie der Gegenwart strebt eine alte Decke auf drei Feuerlöscher-Beinen in die Höhe. Der Blick geht unwillkürlich in die Höhe und lässt die Architektur im Zusammenspiel mit dem bewölkten Himmel erahnen.

„Hände“

Hamburg, Kunsthalle, 29.5.2026


Hände: Eine persönliche, handverlesene, Auswahl


Wilhelm Lembruck: „Kopf eines Denkers“ (1918), „Betende“ 1919

Auguste Rodin: „Pierre de Wiessant“ 1885

Jannis Kounellis: „Ohne Titel“ 1978

Käthe Kollwitz: „Die Klage“ 1938/39

Peter Sadofsky: „Hut in der Hand“ 2015

Johann Gottfried Schadow: „Adam und Eva“ 1812

Maria Lassnig: „Selbstporträt als Prophet“ 1967, „Gelbe Hand“ 2000, „Vom Tode gezeichnet“ 2011

Aristide Maillol, „Der Fluss“ 1947




„Kunsthalle affig :-)!“

Hamburg, Kunsthalle, 29.5.2026


Kunsthalle Hamburg affig :-)!


An der Treppe werde ich von zwei Immendorff Affen begrüßt. Rote Affen (der Affe in der Kunst) von Jörg Immendorff kenne ich schon von den Bunkerzeichnungen aus Blavand in Dänemark.


Das „Selbstporträt mit Affen“ (Geliebte Vorväter) hat Maria Lassnig 2001 gemalt. Schön dazu der Kommentar von Ava B., 4 Jahre alt.


Die Installation mit dem Affen von 2013 stammt von Isa Genzken und heißt „Schauspieler“.



„Shure SM 58“

Hamburg, Nica Jazz Club, 29.5.2026


Eine Ikone der Tontechnik!


Das Shure SM 58 Mikrofone ikonisch in Szene gesetzt.


Hier im Nica Jazz Club in Hamburg am Alten Wall.


Eigentlich waren da bei einem Konzert mit „Melodic Lifetime“ für den Trompeter Markus Stockhausen zwei andere Mikrofone zur Abnahme der Trompeten und für Soundeffekte aufgebaut. Diese beiden se electronics Kondensatormikrofone waren aber sehr Feedback anfällig und wurden nach kurzer Rücksprache in der Pause gegen zwei SM58 getauscht.


So ist dieses ikonische Foto entstanden.


Familienfoto 1964

„Familienfoto“

1964

Hamburg Eilbek, 25.5.2026


Eins der seltenen Fotos, auf denen ich als Kind zu sehen bin. Beim Geburtstag meiner Mutter habe ich es in einem wieder entdeckten Album gefunden. Es ist 1964. Meine Großmutter, die nach Amerika ausgewandert war, kam auf Besuch nach Deutschland. 


Zu sehen sind:

Uroma Erna, Uropa Ernst, Schwester Angelika, Großmutter Erna (aus Amerika), (Paten) Tante Regina, Onkel Jürgen und meine Mutter Lorette mit mir auf dem Schoß.


Ich bin da ungefähr 1 1/2 Jahre alt.





Herr Fröhlich

„Herr Fröhlich“

Back Café Goslar

Goslar, 14.3.2026





Coffee

Leere Gläser

Häschen Maske

Herr Fröhlich

Zucker

Schnuller

Bunt

Süss




Das alte Kreuz bei Hillion (C) Michael Ostendorf

„Triumphkreuz“

1538

Goslar, 12.3.2026


Im ehemaligen als Hospiz gegründeten Kloster „Großes Heiliges Kreuz“ befinden sich gegenwärtig kleine Kunst- und Handwerksgeschäfte.


In der Halle steht dieses Triumphkreuz von 1538. Daneben stehen zwei Stühle. Zwei leere Plätze! Wo in anderen Kreuzigungsdarstellungen die beiden „Schächer“ neben Jesus gekreuzigt sind, werde ich hier eingeladen Platz zu nehmen. Unter - neben - dem Kreuz Jesu. Das Joch auf sich nehmen!


Beim genauen Hinsehen ist in der kleinen Nische hinter den Stühle ein Schrift zu entziffern: „Sursum Corda“ - Empor die Herzen - oder: Die Herzen in die Höhe! Beides gehört zusammen: Das irdische Kreuz und die himmlischen Herzen.


Das alte Kreuz bei Hillion (C) Michael Ostendorf

„Jaromar I.“

Bergen auf Rügen, 25.10.2025


Bei der St.Marienkirche in Bergen auf Rügen ist dieser Stein an der Westseite zu finden. Es könnte sich um den Grabstein Jaromars I. handeln, der um 1218 gestorben ist. 1141 wurde er geboren. Um 1180 residierte Jaromar I. auf dem Rugard bei Bergen und ließ die erste Backsteinkirche der Insel, die Marienkirche in Bergen errichten. Sie ist das älteste erhaltene Bauwerk auf Rügen.


Dieser Stein wurde wohl einmal überarbeitet, ist aber ein Zeugnis der Christianisierung auf Rügen. Beim Vergrößern des Bildes kann ich ein Kreuz in der linken Hand erkennen. Ob es wohl ursprünglich ist?


Das alte Kreuz bei Hillion (C) Michael Ostendorf

„Gefährliche Weltanschauung“

Stralsund, 22.10.2025


Meeresmuseum Stralsund.


Dort konnte ich dieses Zitat von Alexander von Humboldt lesen und mit dem Handy fotografieren.


„Die gefährlichste Weltanschauung

ist die Weltanschauung derer,

die die Welt nicht angeschaut

haben.“

„Altes Kreuz“

Frankreich. Bretagne,15.8.2025


Auf einer kleinen Strasse von Val André nach St.Brieuc ist bei Hillion ein altes Kreuz - Vieille Croix - der Templermönche von Morieux zu finden. Es wurde 1951 unter Denkmalschutz gestellt.


Seine Besonderheit: Beide Seiten sind bildnerisch gestaltet. Vorne findet sich eine Kreuzigungsdarstellung. Hinten ist die Abnahme Jesu vom Kreuz - als Pietà - zu erkennen 



Das alte Kreuz bei Hillion (C) Michael Ostendorf
Das alte Kreuz bei Hillion (C) Michael Ostendorf
Das alte Kreuz bei Hillion (C) Michael Ostendorf

„Triptychon“

Frankreich. Paris. Bei Les Halles, 7.8.2025


Die alten Markthallen sind einem Westfield-Center gewichen. Gleich nebenan ist die große Kirche: St.Eustache. Dort habe ich in einer Nebenkapelle dieses Triptychon von Keith Haring entdeckt, das er kurz vor seinem Tod (1990) gestaltet hatte.











Triptychon Keith Haring (C) Michael Ostendorf
Triptychon Keith Haring (C) Michael Ostendorf
Triptychon Keith Haring (C) Michael Ostendorf
Mona Lisa (C) Michael Ostendorf

„Mona Lisas“

Frankreich. Paris. Montmartre, 4.8.2025


Gleich neben Sacre-Coeur an einer Fassade. Ein paar ältere Paste-up´s. Ein Kuss unter einem roten Schirm. Und daneben eine Mona Lisa. Nicht ganz so gewöhnlich. Denn diese Mona Lisa ist aus vielen Gesichtern gestaltet. Je näher man kommt, desto mehr Gesichter sind zu erkennen.

Mona Lisa (C) Michael Ostendorf
Mona Lisa (C) Michael Ostendorf
Mona Lisa (C) Michael Ostendorf
Zerreißprobe (C) Michael Ostendorf

„Zerreißprobe“

Frankreich. Paris. Rue de Mont-Cenis, 4.8.2025


An einer Häuserwand auf den Treppen zum Montmartre war diese kleine Installation zu finden.


Ein Mensch zwischen zwei entgegenwirkenden Kräften. Das Herz - die Liebe - zieht nach oben. Der Sack mit dem Dollarzeichen - der Mammon - zieht herunter. Es ist eine Zerreißprobe! 


Man kann nicht beides festhalten. Irgendwann drängt es zu einer Entscheidung. Ansonsten hängt man in der Luft. Verliert den Boden unter den Füßen

„1.Wasch- und 

Badeanstalt“

Hamburg, Steinstraße, 27.9.2025


Hamburgs - gar Europas - erste Wasch- und Badeanstalt. Damals, 5.4.1855, am Hamburger Schweinemarkt eröffnet. Genau an dem Ort, wo heute das Parkhaus vom Mediamarkt (ehemals Saturn) steht. Dieses ist rund angelegt und auf dem Fundament-Resten der ehemaligen, von William Lindley gestalteten, Wasch- und Badeanstalt erbaut. Sie wurde 1963 abgerissen.


Dieses Kachelbruch-Mosaik (1960) von Walter Siebelist ist in der Unterführung zum U-Bahnhof Steinstraße zu finden.


„Passionszeit“

München, Alter Peter, 10.3.2025


Im März 2015 zur Passionszeit in München. Dort im „Alten Peter“ waren diese violetten Altarvorhänge zu sehen.


Das große Hungertuch am Hauptaltar hat mich wirklich beeindruckt!



„Glass sphere“

Greifswald, Pommersches Landesmuseum, 24.10.2024


Herbst in Stralsund und Greifswald. Auf den Spuren von Caspar David Friedrich habe ich im Pommerschen Landesmuseum Greifswald diese beiden Bilder von Sven Ochsenreither entdeckt. Ein Mädchen und ein Junge halten jeweils eine Glaskugel vor sich.


„Frozen sea“ und „Glass sphere“.


Kommentare zum Klimawandel?! Mich habe diese beiden sehr beeindruckt!


„Seenotretter“

Holland, Noordwijk aan Zee, Juli 2024


Dieser Seenotretter hatte mir sehr imponiert. Er steht als Statue von der Künstlerin Charlotte van Pallandt (1898–1997) am Strand von Noordwijk ann Zee. 


Dieses kleine Kunstwerk erinnert an einen tragischen Unfall bei einer Rettungsaktion.


Es ist wie eine Ikone für Noordwijk. En miniature habe ich es in einem Geschäft kaufen können, Seitdem steht es in meinen Arbeitszimmer.


Zerbrechlich (C) Michael Ostendorf

„Zerbrechlich“

Hamburg. Ottensen. Bei der Christianskirche, 11.7.2024


Der Friedhof. Besser: Der Gedenkhof rund um die Kirche.


Plötzlich Eierschalen. Überdimensioniert. Unübersehbar, augenfällig. Unter Glas. Geschützt. Eine Kunstinstallation!?!


Das zerbrechliche Leben. Schützenswert. Dennoch endlich. Namenlose Schalen auf Gräbern mit Gravuren von Namen und Daten.


Gott segne dich (C) Michael Ostendorf

„Gott segne dich“

Hamburg. Gängeviertel, 3.7.2024


Komm in die Gänge! Dort ist es bunt und vielfältig!


Und ganz unscheinbar - Schwarz auf blau - steht da: 


Gott segne dich!


Unerwartet kommt mir dieser Segenswunsch entgegen. Gott im Gängeviertel!?! Fröhlich gehe ich meiner Wege!


„Denkmal(e)“

Hamburg. Stephansplatz/Dammtor, 20.6.2024


Das Kriegerdenkmal und seine Gegenentwürfe.


Hier wird etwas mit- und gegeneinander stehengelassen. Mich nimmt diese ganze Szene mit hinein in eine Spannung. Bilder und Texte lassen mich innehalten und entfalten ihre Wirkung. In den 1980er Jahre habe ich die Streitigkeiten um das Werk von Alfred Hrdlicka miterlebt. Leider wurde es nur zur Hälfte fertig.


Sündenfall (C) Michael Ostendorf

„Sündenfall“

Harz. Halberstadt, 14.10.2022


In St.Martini schaue ich immer wieder gerne vorbei. Die Kirche wird nur ganz selten zum Gottesdienst genutzt. Aber es gibt dort viel zu entdecken. Unter anderem diese Darstellung vom Sündenfall an der Kanzel.


Adam und Eva stehen links vom Baum der Erkenntnis, um den sich die Schlage schlängelt. So bilden Baumstamm und Schlange eine Trennung vom Christus - dem Weltenherrscher - samt seinen Insignien, der den Tod und die Mächte besiegt hat. 


Sündenfall (C) Michael Ostendorf

„Luv oder Lee?“

Hamburg, 10.11.2021


Luv oder Lee?


Nein, Luv inside. 

Da ist Liebe drin! 

Luv - Liebe - von dorther weht der Wind!



Hamburger Hafen - Hochwasserabsperrungen.


Sündenfall (C) Michael Ostendorf

„Wunderbar“

Hamburg, 9.11.2021


Sticky Note an einem Mülleimer mit einer sinngemäßen englischen Übersetzung von Psalm 139: You are beautiful!


Psalm 139 begleitet mich seit meiner Konfirmation. Damals hatte ich mir Psalm 139,5 als Bibelvers ausgesucht: Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Tatsächlich ist mir diese Zusage - dieser Satz des Beters - zu einer Lebensgewißheit geworden.


„Mother Nature said…“

Berlin, Urban Nation, 12.1.2020


“Mother Nature said…“


„Ich hätte meine Augen vor dieser Welt verschlossen, 

wenn es nicht das Versprechen gegeben hätte, 

das ich in wilden Blumen wie dir sehe“.


„Schalechet“

Berlin, Jüdisches Museum, 27.1.2019


“Schalechet…“


„Gefallenes Laub“ so heißt diese Installation des Künstlers Menashe Kadishman. Tausende Gesichter. Jedes ganz individuell. Metall. Scheinbar alle auf ein dunkles Loch ausgerichtet. Tatsächlich ein Erlebnis für Leib, Sinne und Seele! Man kann darauf treten und gehen. Geräusche! Klappern, Klackern….metallisch durchdringend mit Widerhall. Darf man das Leid mit Füssen treten? Ich habe mich hinein- und heraufgewagt. Die Geschichte, das Leid, liegt schwer am Boden und bewegt sich doch. Dem konnte ich mich nicht entziehen.


Bob Marley und Jesus (C) Michael Ostendorf

„Geburtstagsgeschenke“

Hamburg. Allermöhe, Heiligabend 2018 


Geburtstagsgeschenke: Eine Gitarre spielende Räucherfigur: Bob Marley. Dazu das Buch „Zelot - Jesus von Nazaret und seine Zeit“ von Reza Aslan.


So zusammengestellt auf dem Gabentisch gibt es einen besonderen Eindruck. Ist da etwa ein gewisse Ähnlichkeit zwischen dem Reggae-Sänger und dem Mann aus Nazareth?  


Grablegung Jesu (C) Michael Ostendorf

„Grablegung Jesu“

Hamburg. Ohlsdorfer Friedhof, 16.6.2018


Nach einer Beerdigung habe ich diese Skulptur von Gloria J. Umlauft-Thielicke gesehen. Eine große, beeindruckende Darstellung der Grablegung Jesu. 

Grablegung Jesu (C) Michael Ostendorf
Grablegung Jesu (C) Michael Ostendorf
Grablegung Jesu (C) Michael Ostendorf
Frohe Zukunft (C) Michael Ostendorf

„Ist Luther zeitgemäß?“

Hamburg, Michelwiesen, 8.11.2017


Auf dem Weg zum Pastorenkonvent in St.Michaelis habe ich dieses kleine Schild entdeckt:


„Ist LUTHER heute noch zeitgemäss?“


Es ist 1/4 vor Zehn. Ich bin zu spät! Wie ist es mit Luther und seinen Gedanken? Hat die Reformation von vor über 500 Jahren gegenwärtige Bedeutung? Und wenn ja, welche?


Mir ganz persönlich wurde Luther durch sein Denken in Antithesen wichtig: Frei - unfrei. Sündig - gerecht. Innen - Außen. Der Text „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ war und ist mir wichtig.


Wenn wir heute vermehrt die Struktur der Kirche in Blick haben und Sorge um ihre Zukunft in uns tragen, was sagt dass über unser Verständnis vom Evangelium und unseren je eigenen Glauben aus?


Ist Kirche nicht immer eine „zurück-zu-formende“? Eine zu reformierende! 


Und was bedeutet dieses „zurück? Zurück zum Ursprung? Zurück zu Jesus? Zurück in die Zukunft?


Manchmal denke ich, wir müssen uns von den gegenwärtigen - gerade auch unkirchlichen - Menschen an die Hand nehmen lassen…

Frohe Zukunft (C) Michael Ostendorf

„Fehlende Pixel“

Halle (Saale), 19.10.2017


Auf den Spuren Luthers. Im Jahr des 500.Reformationsjubläums. 


Endstation „Frohe Zukunft“ der Tram Linie 1 im Nordosten der Stadt.  Aber für eine frohe Zukunft scheinen ein paar Pixel zu fehlen. 


Die Legende besagt, dass Luther ein Apfelbäumchen pflanzen würde. 


Wie gehe ich auf die Zukunft zu? Kann ich dazu beitragen, die fehlenden Pixel zum Leuchten zu bringen?

Luthers Totenmaske (C) Michael Ostendorf

„Luthers Totenmaske“

Halle (Saale), 19.10.2017


Auf den Spuren Luthers. Im Jahr des 500.Reformationsjubläums. 


„In der Marktkirche predigte Luther zwischen 1545/46 dreimal. 


Nach seinem Tod 1546 in Eisleben wurden seine sterblichen Überreste bei der Überführung nach Wittenberg für eine Nacht hier aufgebahrt. Dort wurden seine Totenmaske und der Händeabdruck gefertigt, welche man noch heute besichtigen kann.“ (Quelle: Luther-Land). Sie befindet sich in der Marktkirche Halle/Saale.


„Affe als Künstler“

Dänemark, Blavand, 5.8.2016


„No graffiti“! - „Kunstwerk“!


Jörg Immendorffs „Affe als Künstler“ 1995 im Rahmen einer Friedensaktion zum 50.Jahrestages des Kriegendes in Dänemark an einen der deutschen Bunker in Blavand gemalt. 


2016 konnte ich die restaurierten Werke anschauen. Die vorherigen scheinen beschädigt worden zu sein. Das letzte Bild mit dem militärischen Sperrgebiet ist von 2018.


Vielleicht deshalb das neue Schild mit dem Text no Graffiti!


„Majestät Natur“

Hamburg, Entenwerder, 5.10.2015


Versteckt! Auf einem Baumstumpf auf der Elbinsel Entenwerder. Leider schon etwas beschädigt. Dennoch wunderschön. Diese Majestät. Auf einer kleinen Plakette ist zu lesen:

„…untertänigst ihre Majestät Natur!“


m.Ritthoff


Dieses Werk stammt von Manfred Ritthoff-Lienau. Er gilt als „Anarchist“ unter den Hamburger Künstlern.


Empathie (C) Michael Ostendorf

„Empathie“

Hamburg. Karoviertel: Marktstraße/Ölmühlenplatz, 9.8.2015


Wie wahr! Empathie gibt’s nicht im Appstore! 


Es gibt manches im Leben, was ein Mensch nicht käuflich erwerben kein. Empathie gehört für mich dazu. 


Und vielleicht geht durch die viele Nutzung der Handys der Blick für andere Stück für Stück verloren. Dabei bedeutet Empathie doch wortwörtlich das „Hineinleiden“. Und das kein keine Applikation für mich übernehmen. Auch wenn einige Apps den Begriff Empathie im Namen tragen.

INRI (C) Michael Ostendorf

„INRI“

Hamburg. Altona, 4.10.2014


Affenfaust-Galerie: Ausstellung „Knotenpunkt 14“.


Die Darstellung „INRI“ das gekreuzigten Jesus ist so ganz anders! Das hat mich fasziniert. 


Mittlerweile habe ich etwas für den bzw. die Künstler herausgefunden: „Doppeldenk“ heißt das Künstlerduo.


„Jesus!?!“

Bochum, 20.4.2013


Jesus!?!


Oder Mädchen?


Je nach Blickwinkel, je nach Fokus, gerät etwas anderes in den Blick.


In der Nähe der Jahrhunderthalle.


„Zeit!?!“

Hamburg Lohbrügge, 15.4.2013


„Prelude auf Zeit“


Bei der „Lola“ an der Lohbrügger Landstraße habe ich einmal genauer geschaut und dieses Kunstwerk „Prelude auf Zeit“ erkundet. Der Künstler Manfred Roth ist mir bekannt. Zu meiner Gesamtschulzeit war er der Mann unserer Tutorin. Ihm in diesem Kontext zu begegnen, war schon besonders! 



„Beuys - Kein Beuys!?!“

Kassel, 2006

Beuys - Kein Beuys!?!


Impressionen aus Kassel: Meine erste bewußte Begegnung mit Josef Beuys.


  • Kein Beuys - Beuys: Kreuz Klebeband auf Gastronomie Schirm
  • Beuys - Kein Beuys: Ausschnitt und ganzes Beuys Porträt von Andy Warhol von 1967
  • Echter Beuys!: 
    • Zwei hängende Spaten mit Doppelstiel und Filztuch
    • Fernseher mit Antenne dicht an einer Wand mit Filz

„Recht(s)schreibfehler“

Kassel, 23.8.2006


„Recht(s)schreibfehler“


Oder, rechte Dummheit? 


Gefunden in den Fuldaauen Kassel.