Misericordias Domini: 26.4.2020

Der gute Hirte

Willi Langbein - 1930

Der gute Hirte

Willi Langbein - 1930 - Detail

Der gute Hirte

Willi Langbein - 1930 - Detail

Der gute Hirte

Willi Langbein - 1930 - Säuberung 2013

Max Grunwald - 1955

Der Hirte wird in die Herde geboren

Max Grunwald - 1955

Der Hirte erscheint den Hirten

Der gute Hirte

Rom - Graffiti in den Katakomben

Der gute Hirte

Rom - Grabplatte in den Katakomben

Der gute Hirte

Rom - Skulptur in den Katakomben

Der gute Hirte

Rom - Skulptur in den Katakomben während der Sanierung

Der gute Hirte

Rom - Skulptur in den Katakomben nach der Sanierung

Conrad Hermann Schemann 1892

Fenster der Dreieinigkeitskirche von 1903

Conrad Hermann Schemann 1892

Fenster der Dreieinigkeitskirche von 1903

Conrad Hermann Schemmann um1905

1842 - 1910

Hamburger Senator 

Quelle: Wikipedia

Robert Koch

1843 -1910

Quelle: Wikipedia

Livestream-Gottesdienst: Ganz

Mannschaft: Es wird schon

Mannschaft: Komet

Mannschaft: Jetzt kommt die Musik

Misericordias Domini

26.4.2020 um 10 Uhr 

aus der Dreieinigkeitskirche

Allermöhe-Reitbrook

Hier mehr Bilder

Livestream über Facebook:

facebook.com/ostendorf.lieder 


Mit dabei:

Orgel: Volker Schübel

Gitarre und Gesang: „Die Mannschaft“

Olaf Pilzecker und Sören Wandel

Pastor: Michael Ostendorf


Liturgische Elemente:

Eingangsgebet: Psalm 23 (EG 711) 

Evangelium: Johannes 10,11-30

Lied: Der Herr ist mein getreuer Hirt (EG 274,1+2) 


Bild:

„Der gute Hirte/Das verlorene Schaf“ - Bild in der Deckenkehlung der Dreieinigkeitskirche


Schade! Jetzt keine Goldene Konfirmation!

Heute wäre die Goldene Konfirmation an der Reihe gewesen. 


Lukas 15,5

Und wenn er's gefunden hat, so legt er sich's auf die Schultern voller Freude.“

Fundstücke zu Conrad Hermann Schemmann

Conrad Hermann Schemmann

Daten und Austritt aus dem Senat

Conrad Hermann Schemmann

Brief von Joh. Brahms

Conrad Hermann Schemmann

Die Rote Stadt - ein historischer Kriminalroman

von Boris Meyn

Planung und Finanzierung der Speicherstadt in Hamburg

Frank M. Hinz

LIT Verlag Münster, 2000 - 368 Seiten

Conrad Hermann Schemmann

Finanzdeputation

Conrad Hermann Schemmann

Finanzdeputation Übersicht Ausschnitt

Conrad Hermann Schemmann

Alte Hauslagen in Lauenburg

Elbstrasse 61

Conrad Hermann Schemmann

Pöseldorf - Schultze 6

Die „Anschlüßler“

Seite 96 aus „Planung und Finanzierung 

der Speicherstadt in Hamburg“

Cholera 1892 in Hamburg


Zitat aus Wikipedia: 

„Die Choleraepidemie von 1892 in Hamburg war der letzte große Ausbruch der Cholera in Deutschland. Wahrscheinlich wurde sie mit dem Strom russischer Auswanderer eingeschleppt, der nach einer Hungersnot und antisemitischen Pogromen die Hafenstadt passierte. 


Der erste Fall wurde am 15. August diagnostiziert, aber erst acht Tage später gaben die Behörden zu, dass eine Seuche in der Stadt ausgebrochen war. 


Noch vor der offiziellen Bekanntgabe der Epidemie schickte der preußische Gesundheitsminister Robert Koch nach Hamburg. 


Koch äußerte nach einer Inspektion des Gängeviertels den berühmt gewordenen Satz: 


„Ich vergesse, daß ich in Europa bin!“ 


Vielen Angehörigen des Bürgertums wurde erst durch die Epidemie bewusst, in welchem Schmutz und Elend ein großer Teil der Bevölkerung lebte.


Als einzig handlungsfähige Organisation erwiesen sich in der Krise die Sozialdemokraten, die Flugblätter mit Verhaltensratschlägen an alle Haushalte verteilten. 


Als die Epidemie im Oktober auslief, waren rund 8.600 Menschen gestorben. 


Als Faktoren, die die Cholera begünstigt hatten, wurde ermittelt, dass Tausende von Toiletten noch nicht an die Kanalisation angeschlossen waren; die Flut drückte verschmutztes Hafenwasser in die zentrale Wasser-Entnahmestelle, die zwei Kilometer flussaufwärts lag. 


Über den Bau einer Sandfiltrationsanlage hatten Senat und Bürgerschaft sich nicht einigen können.


Nach der Epidemie wurden eine neue Müllverbrennungsanlage und Filtrierwerke in Betrieb genommen. 


Unter Kochs Leitung wurden Fortbildungskurse für Medizinalbeamte angeordnet und 1893 der Koch-Schüler Bernhard Nocht auf die Position des Hafenarztes berufen. Als weitere unmittelbare Folge der Epidemie wurde das Berufsbeamtentum in Hamburg eingeführt.“


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Koch#Cholera_in_Hamburg



Zitat von 1892 aus dem Ärztlichen Vereinsblatt:


„Wol ist in unseren sanitären Einrichtungen manches verbessert worden, wol glauben wir nach dem Auffinden des Erregers der Krankheit besser zur Abwehr gerüstet zu sein, – dennoch wäre es thöricht, sich in Sicherheit zu wiegen und etwa zu glauben, dass die Beaufsichtigung der Verkehrswege zu Land und zu Wasser ihre Invasion zu verhindern vermöge“, 


heißt es in der August-Ausgabe 1892 des Deutschen Ärzteblattes (damals Aerztliches Vereinsblatt). Immerhin habe 


„der Schrecken, den ihr unheimliches Auftreten erweckt“ 


habe, 


„die Behörden und Gemeindeverwaltungen vielfach aufgerüttelt, schädliche Einrichtungen zu beseitigen und nützliche zu fördern“.


Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/77631/Die-Cholera-verwandelte-Hamburg-vor-125-Jahren-in-eine-Todeszone


Und weiter:

Die überwiegende Mehrheit der Toten von Hamburg waren ärmere Bewohner. Zwar hatten dort Ende des 19. Jahrhunderts die meisten bereits einen Wasseranschluss in nächster Nähe, aber während in Altona das Wasser ausreichend gefiltert wurde, war die Filteranlage in Rothenburgsort unzureichend, das Wasser verunreinigt. Auch griffen in den Hafenvierteln viele noch direkt auf das Elbewasser zurück.


Mehrere Tage scheute der Hamburger Senat davor zurück, den Erkrankungen auf den Grund zu gehen. Der florierende Seehandel und die Schifffahrt schienen bedroht. 


Als der Senat offiziell den Ausbruch bekanntgab, beschränkten zahlreiche Regierungen Europas die Einfuhr von Hamburger Schiffen – Tausende Mitarbeiter der großen Reedereien wurden entlassen.


Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/77631/Die-Cholera-verwandelte-Hamburg-vor-125-Jahren-in-eine-Todeszone


Zitat aus der „Welt“:

„Die Menschen waren in Panik und verzweifelt, es kam aber zu keinen Unruhen. Evans erklärt das mit der damaligen Rolle der Hamburger SPD. 


Diese habe sich vorbehaltlos auf die Seite der Ärzte und Behörden gestellt. Die Parteizeitung „Hamburger Echo“ habe kritische Leserzuschriften gar nicht erst abgedruckt, sondern gleich an die Polizeibehörde weitergeleitet. Die Sozialdemokraten hätten auch alle ihre Veranstaltungen abgesagt, lange bevor öffentliche Zusammenkünfte offiziell verboten wurden.


Noch bis November starben Menschen an der Cholera. Nach der Epidemie stellte Hamburg in großer Eile sein erstes modernes Wasserwerk fertig, das im folgenden Frühjahr in Betrieb ging. Die Sauberkeit des Trinkwassers und der Lebensmittel überwachte von nun an eine neue Einrichtung: das Hygiene-Institut. Es kann heute die neuartigen Coronaviren testen. Ein Brunnen, der die Göttin Hygieia zeigt, erinnert im Rathaus-Innenhof an die Cholera-Katastrophe.“


Quelle: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article206440827/Cholera-Epidemie-Als-ein-Virus-in-Hamburg-eine-Massenflucht-ausloeste.html


Robert Koch

Zitat Wikipedia: „Heinrich Hermann Robert Koch (* 11. Dezember 1843 in Clausthal; † 27. Mai 1910 in Baden-Baden) war ein deutscher Mediziner, Mikrobiologe und Hygieniker. Koch gelang es 1876, den Erreger des Milzbrands (Bacillus anthracis) außerhalb des Organismus zu kultivieren und dessen Lebenszyklus zu beschreiben. Dadurch wurde zum ersten Mal lückenlos die Rolle eines Krankheitserregers beim Entstehen einer Krankheit beschrieben. 1882 entdeckte er den Erreger der Tuberkulose (Mycobacterium tuberculosis) und entwickelte später das vermeintliche Heilmittel Tuberkulin. 1905 erhielt er den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Robert Koch ist damit – neben seinem Kollegen Louis Pasteur in Paris – zum Begründer der modernen Bakteriologie und Mikrobiologie geworden. Er hat grundlegende Beiträge zur Infektionslehre sowie zum Aufbau der Tropenmedizin in Deutschland geleistet.“


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Koch


Conrad Hermann Schemmann

1842 - 1910

Zitat Wikipedia: „Schemmann wurde 1871 Teilhaber der alteingesessenen, 1792 gegründeten Firma Schulte & Schemmann. 


Diese Firma war Hamburgs größtes Eisenhandelsunternehmen, das mit Groß- und Detailhandel befasst war. Hatten Schulte & Schemmann anfänglich vor allem Eisenerzeugnisse aus England in den nordeuropäischen Raum vermittelt, trat der Handel mit englischen Waren zu Schemmanns Zeiten zurück und die Gesellschaft verkaufte vor allem Erzeugnisse aus dem Ruhrgebiet in Hamburg.


Das Unternehmen hatte sein Kontor in einem vielfach gerühmten 1843 von Alexis de Chateauneuf errichteten Bau mit Speicher.

Schemmann engagierte sich neben seiner beruflichen Tätigkeit in der Hamburger Kommunalverwaltung und wurde in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt. Als 1883 sein Vater starb, übernahm er zusammen mit seinem Bruder Gustav die Leitung der Firma.


Am 30. November 1885 wurde Schemmann für den zurückgetretenen Peter Heinrich Wilhelm Großmann in den Senat gewählt. Schemmann hat im Senat keine prägende Rolle gespielt, da er weiterhin seine Firma führte. Er war in unterschiedlichen Ämtern tätig, unter anderem leitete er die Schankdeputation. 


Zeitweise war Schemmann Landherr und musste deshalb während der Choleraepidemie von 1892, als sich die Einwohner Finkenwerders aus Angst vor Ansteckung weigerten, ihre Verstorbenen zu bestatten, persönlich vorstellig werden, um diese vom Sinn einer Bestattung zu überzeugen.


Schemmann trat von seinen Senatsämtern zum 31. Dezember 1904 zurück, da er gesundheitlich angeschlagen war und da er sich verstärkt um sein Unternehmen kümmern musste. Sein Nachfolger im Senat wurde Carl Mathies. 1907 wurde Schulte & Schemmann in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt, die neue Teilhaber aufnahm; Schemmann wurde Kommanditist.“


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Schemmann


1897 Das neue Hamburger Rathaus

Zitat aus NDR:

„Sie alle sind gekommen, um der Einweihung eines wichtigen Gebäudes beizuwohnen. Nach vielen Jahren des Streites und der Diskussionen wird das neue Rathaus eingeweiht. Elf Jahre sind seit der Grundsteinlegung vergangen. Die auf rund 4,5 Millionen Goldmark veranschlagten Baukosten haben sich auf 11 Millionen mehr als verdoppelt, heute wären das etwa 80 Millionen Euro. Dafür ist der Neubau aber auch besonders prunkvoll. 


"Wir werden uns an die Eleganz und die vielen großen Räume erst gewöhnen müssen", 


bekennt Bürgermeister Mönckeberg.


Niedrige Flügelbauten verbinden das Hauptgebäude mit der Börse, die Nähe symbolisiert die enge Verbindung zwischen den Politikern und den Kaufleuten der Stadtrepublik. Der Brunnen im Rathaushof ist Hygieia, der griechischen Göttin der Gesundheit gewidmet, als Mahnung an die Cholera-Epidemie, der nur fünf Jahre zuvor 8.605 Menschen zum Opfer gefallen sind.


Der Brunnen ist ein technisches Wunderwerk: Er fungiert als Eingang einer Klimaanlage, die das Rathaus mit Frischluft versorgt. In seinem Sockel sind Öffnungen angebracht, durch die frische, vom ständig fließenden Brunnenwasser gekühlte Luft angesaugt und mithilfe von elektrisch betriebenen Ventilatoren in die einzelnen Amtsstuben und Säle geleitet wird. Die auf gleiche Weise abgezogene Abluft wird zum Turm geleitet, wo sie durch Öffnungen im Helm austritt.“


Quelle: https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/1897-Hamburg-bekommt-ein-neues-Rathaus,rathaus632.html


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