3.Sonntag nach Trinitatis

25.06.2023

Goldene Konfirmation in St.Nikolai Billwerder


Lk 15, 1-3.11b-32

Es nahten sich ihm aber allerlei Zöllner und Sünder, um ihn zu hören. 


2Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: 

Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen. 


3Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach:
Ein Mensch hatte zwei Söhne. 


12Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. 


Und er teilte Hab und Gut unter sie. 


13Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen. 

14Als er nun all das Seine verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land, und er fing an zu darben. 15und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. 16Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm. 


17Da ging er in sich und sprach: 

Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger! 


18Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: 

Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. 19Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner! 


20Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. 


Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn; 

er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. 


21Der Sohn aber sprach zu ihm: 

Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße. 


22Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: 

Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße 23und bringt das gemästete Kalb und schlachtet's; lasst uns essen und fröhlich sein! 

24Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. 


Und sie fingen an, fröhlich zu sein.


25Aber der ältere Sohn war auf dem Feld. 


Und als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen 26und rief zu sich einen der Knechte, und fragte, was das wäre. 


27Der aber sagte ihm: 

Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wieder hat. 


28 Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. 


Da ging sein Vater heraus und bat ihn.

 

29Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre. 30Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet. 


31Er aber sprach zu ihm: 

Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. 32Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.

Liturgische Farbe: 

Grün


Festzeit: 

Trinitatiszeit


Wochenspruch: 

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. (Lk 19,10)


Wochenpsalm: 

Ps 103,1–13


Eingangspsalm: 

Ps 103,1–13


Epistel: 

1. Tim 1,12–17


Evangelium: 

Lk 15,1–3.11b–32


Predigttext: 

Jona (3,10)4,1–11


Wochenlied: 

Jesus nimmt die Sünder an

Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt


Liedvorschläge außer der Reihe. Goldene Konfirmation:

503,1+2+13-15

711

317

395

321

171

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